Passivhaus Villa Pinguin - 2. Preis Passivhauswettbewerb 2001/2002
Werner Feldsien - Nils Feldsien

Auf Grundlage eines städtebaulichen Vorentwurfes wurde in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Eimsbüttel das Villenkonzept für dieses Grundstück erarbeitet, welches geprägt ist durch einheitliche Prämissen, die da waren:

Baukörperaußenmaße quadratisch 20 x 20m,
Viergeschossigkeit mit Flachdach begrünt,
weiße Putzfassade, vorgehängte Balkone.

Das hier geplante Passivhaus ist die Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses. Ein Passivhaus ist ein Gebäude, in welchem der Heizwärmebedarf so gering ist, dass ohne Komfortverlust auf ein seperates Heizsystem verzichtet werden kann.
Dies ist in Deutschland bei einem Jahresheizwärmebedarf unter 15 kWh / (m²a) bezogen auf die Wohnfläche der Fall.

Um diese hohen Anforderungen zu erfüllen, werden nachfolgende Kriterien eingehalten:

sehr guter Wärmesschutz - U-Werte unter
0,15 W/(m²K)

Vermeidung von Wärmebrücken

hohe Luftdichtigkeit

Superfenster (Fenster-U-Werte unter 0,8 W/(m²K)

Lüftungsanlage mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung (> 75%)

Projekt:
Villa Pinguin
Villenresort Hagenbecks Tierpark, Hamburg

Bauherr:

Wernst Immobilien GmbH

Baumaßnahme:

Neubau

Baujahr:
6/2000 - 10/2001

Konstruktion:
Massivbau unterkellert

Anzahl der Wohnungen:

15 Wohneinheiten mit 1.320,39 m² Wohnfläche

Heizung / Warmwasser:
Restwärmebedarf und Warmwasserbereitung mit Fernwärme durch Blockheizkraftwerk

Feldsien